29. Dezember 2024 von Volker Hirt
Im Moment geht es Schlag auf Schlag. Anfang September fand die 3. Gemeinderatssitzung statt, und am
25.09.2024 folgte bereits die 4. Sitzung. Dazwischen gab es noch je eine Sitzung des Bau- und
Hauptausschusses, eine Zusammenkunft der Ortsteilbürgermeister und ein Treffen der
Fraktionsvorsitzenden. An allen Sitzungen nahmen der Bürgermeister und die Amtsleiter teil. Alle standen
unter dem Zeichen der Vorbereitung des Haushaltsplans für das Jahr 2025 und darüber hinaus.
Aber nun konkret zur 4. Gemeinderatssitzung:
Auf dem Programm standen die Errichtung eines Salzsilos für den Winterdienst in der Gemeinde,
Baumpflegearbeiten, der Tierheimverein Pflanzwirbach, die Raniser Straße in Könitz, die Errichtung einer
Biofilter- und PV-Anlage in Kamsdorf und das Feuerwehrgerätehaus Goßwitz/Bucha.
Das Ergebnis ist, dass das Salzsilo errichtet wird und die Baumpflegearbeiten an eine Firma vergeben
wurden. Auch bei der Raniser Straße in Könitz wurde die Vergabe der Bauleistungen beschlossen, und die
Errichtung einer Biofilter- und PV-Anlage wurde einstimmig beschlossen.
Bei der Mitgliedschaft im Tierheimverein Pflanzwirbach e. V. gab es längere Diskussionen. Hintergrund dieses
Beschlusses ist, dass die Gemeinde mit einem Austritt aus dem Verein die gegenwärtigen Beiträge von rund
13 T€ einsparen will. Künftig sollen Gespräche mit Tierschutzvereinen geführt werden, um mit deren Hilfe das
Problem von herumstreunenden bzw. herrenlosen Tieren zu lösen. Dies wird allerdings ebenfalls Kosten
verursachen, man hofft jedoch, dass diese wesentlich geringer sind als 13 T€. Schließlich wurde der Austritt
mehrheitlich beschlossen. Wir als Freie Wähler stimmten mehrheitlich dagegen, weil die Alternativen
momentan völlig unklar sind.
Letzter Punkt im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung war der Anbau einer Garage an das
Feuerwehrgerätehaus Goßwitz/Bucha. Die voraussichtlichen Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf etwa
410 T€. Die Garage soll zur Unterstellung eines zusätzlichen Feuerwehrautos dienen. Wir als Freie Wähler
stimmten dagegen, weil wir die Baukosten als unverhältnismäßig hoch ansahen, denn schließlich muss ja an
allen Ecken und Kanten gespart werden. Wir sind der Meinung, dass man nach besseren und vor allem
kostengünstigeren Lösungen suchen muss. Nach ebenfalls längerer Diskussion wurde die Beschlussvorlage
abgelehnt.